| Produktionsablauf in der Mischfuttererzeugung |
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Technische und organisatorische Ablaufbeschreibung Eine moderne Mischfutterproduktion stellt hohe Anforderungen an Mensch und Technik. Die Produktion von Mischfutter beginnt mit dem kontrollierten Einkauf und Annahme der Rohstoffe (Einzelfuttermittel). Bei ihrer Anlieferung überprüfen geschulte Fachkräfte der Mischfutterhersteller Aussehen, Geruch und Reinheit. In einem weiteren Schritt werden stichprobenartig sowohl in eigenen als auch externen Labors die Inhaltsstoffe, wie z.B. die Gehalte an Rohproteinen, Feuchtigkeit und anderer wertbestimmender Bestandteile festgestellt. Ebenso erfolgt eine Kontrolle auf unerwünschte Stoffe und einer etwaigen Kontamination mit pathogenen Keimen. Für Zwecke der Rückverfolgbarkeit werden von allen Rohstoffen Rückstellmuster gezogen. Haben die Rohstoffe diese Eingangskontrollen bestanden, werden sie zur Weiterverarbeitung freigegeben.Vor der Einlagerung in den Silozellen werden die Rohstoffe – falls erforderlich – einer mechanischen Reinigung, wie z.B. durch Sieben, unterzogen. Sie werden nun bei optimalen Bedingungen gelagert, um den Verlust an Nährstoffen und Vitaminen so gering wie möglich zu halten. Die eigentliche Mischfutterproduktion beginnt mit der exakten Dosierung der Rohstoffe mit modernen computergesteuerten Verwiegungsanlagen nach den Rezepturen der Mischfutterhersteller. Zusätzlich werden zur Homogenisierung Flüssigkomponenten wie Melasse, Fett etc., dosiert. Nach Zugabe von Micro- und Kleinkomponenten wird der gesamte Verwiegungsvorgang automatisch dokumentiert, so dass jederzeit auch in dieser Produktionsstufe die Rückverfolgbarkeit gegeben ist. Je nach Bedarf erfolgt nun eine Vermahlung. Damit werden auch Rohstoffe mit gröberer Struktur, wie z.B. Getreide, in Mehlform gebracht. Nunmehr erfolgt die sorgfältige Vermischung in Mischanlagen, die in den modernen österreichischen Mischfutterwerken eine Mischgenauigkeit von 1:100.000 garantieren. Je nach Art des Mischfutters wird dieses nun zu Lagerung und Verkauf gebracht oder einer Weiterverarbeitung unterzogen. Als häufigstes Verfahren ist hier das Pelletieren/Pressen zu nennen. Im Rahmen des Qualitätsmanagements, aber auch zur Erfüllung gesetzlicher Vorschriften werden Rückstellmuster gezogen, die mindestens bis zum Ablauf der Haltbarkeitsdauer des jeweiligen Mischfutters vom Hersteller aufbewahrt werden müssen. Sie werden in eigenen oder externen Labors überprüft, ob sie den laut Rezeptur vorgegebenen Werten betreffend der Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe entsprechen. Mischfutter wird in Säcken verpackt, in Container abgefüllt oder lose in Silofahrzeugen zur Auslieferung gebracht. Dabei wird besonders auf die richtige und vollständige Kennzeichnung geachtet. > Siehe die schematische Darstellung eines modernen Mischfutterbetriebes Zum Seitenanfang |
Produktionsablauf
Ebenso erfolgt eine Kontrolle auf unerwünschte Stoffe und einer etwaigen Kontamination mit pathogenen Keimen. Für Zwecke der Rückverfolgbarkeit werden von allen Rohstoffen Rückstellmuster gezogen. Haben die Rohstoffe diese Eingangskontrollen bestanden, werden sie zur Weiterverarbeitung freigegeben.